Augenflimmern: Ursachen, Symptome und Behandlungsmöglichkeiten

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By Jan

Was ist Augenflimmern?

Augenflimmern, auch phosphene genannt, ist ein Zustand, bei dem du Lichter, Blitze oder andere visuelle Störungen siehst, obwohl kein äußerer Reiz vorhanden ist. Diese Muster können in verschiedenen Formen und Farben auftreten und können ein oder beide Augen betreffen.

Wie sieht Augenflimmern aus?

Die visuellen Störungen, die du bei Augenflimmern erlebst, können variieren:

  • Lichtblitze: Helle, funkelnde oder zickzackförmige Lichter
  • Sterne: Kleine, funkelnde Punkte
  • Wellen: Wellenförmige oder schwebende Linien
  • Ringe: Ringe oder Halos um Lichter
  • Funkeln: Ein schimmernder oder flackernder Effekt

Wo tritt Augenflimmern auf?

Es kann in deinem gesamten Sichtfeld auftreten oder nur auf einen bestimmten Bereich beschränkt sein. Es kann auch in der Nähe des Zentrums deines Sehvermögens oder in deiner peripheren Sicht auftreten.

Wie lange dauert Augenflimmern?

Die Dauer von Augenflimmern kann variieren. Es kann nur wenige Sekunden oder Minuten anhalten oder über Stunden oder sogar Tage bestehen bleiben. In den meisten Fällen ist es jedoch vorübergehend und verschwindet von selbst.

Symptome von Augenflimmern

Augenflimmern kann sich in verschiedenen Formen und Schweregraden äußern. Hier sind einige der häufigsten Symptome:

Visuelle Störungen

  • Flackernde Lichter: Du siehst flackernde oder funkelnde Lichter, die sich im Sichtfeld bewegen.
  • Blitzlichter: Du erlebst kurze, blinkende Lichter, die wie Blitze erscheinen.
  • Fliegende Mücken: Du siehst kleine, schwebende Punkte oder Fäden, die sich im Sichtfeld bewegen.
  • Gesichtsfeldausfälle: Du hast Schwierigkeiten, bestimmte Bereiche deines Sichtfeldes zu sehen.
  • Verzerrungen: Die Objekte in deinem Sichtfeld erscheinen verzerrt, gebogen oder gewellt.
  • Doppeltsehen: Du siehst Doppelbilder von Objekten.

Auftreten und Dauer

  • Vorübergehend: Augenflimmern kann wenige Sekunden oder Minuten dauern und danach wieder verschwinden.
  • Anhaltend: Das Flimmern kann über einen längeren Zeitraum oder sogar dauerhaft auftreten.
  • Sporadisch: Das Flimmern tritt gelegentlich und ohne erkennbare Auslöser auf.
  • Ausgelöst: Das Flimmern wird durch bestimmte Aktivitäten oder Faktoren wie Stress, Überanstrengung der Augen oder bestimmte Medikamente ausgelöst.

Begleitsymptome

  • Kopfschmerzen: Du erlebst Kopfschmerzen, die mit dem Augenflimmern zusammenhängen.
  • Übelkeit: Du fühlst dich übel und schwindlig.
  • Schwindel: Du fühlst dich benommen oder hast das Gefühl, du könntest ohnmächtig werden.
  • Sehbeschwerden: Das Flimmern beeinträchtigt deine Fähigkeit, klar zu sehen oder zu lesen.

Ursachen von Augenflimmern

Augenflimmern ist ein häufiges Problem, das durch verschiedene Faktoren verursacht werden kann. Wenn du unter Augenflimmern leidest, ist es wichtig, die zugrunde liegende Ursache zu identifizieren, um geeignete Behandlungsmöglichkeiten zu finden.

Körperliche Ursachen

  • Ermüdung: Langes Starren auf einen Bildschirm, Lesen oder Autofahren kann die Augenmuskeln belasten und Augenflimmern auslösen.
  • Dehydration: Wenn du nicht genügend Flüssigkeit zu dir nimmst, kann es zu einer Dehydration kommen, die die Augen trocken und gereizt macht, was zu Augenflimmern führen kann.
  • Bluthochdruck: Hoher Blutdruck kann die Blutgefäße in den Augen schädigen und zu Augenflimmern führen.
  • Diabetes: Diese chronische Erkrankung kann die Blutversorgung der Augen beeinträchtigen und Augenflimmern verursachen.
  • Neuropathie: Schädigungen der Nerven im Auge können Augenflimmern auslösen. Diese Schäden können durch verschiedene Faktoren verursacht werden, darunter Diabetes, Multiple Sklerose und Trauma.

Umweltfaktoren

  • Übermäßige Sonneneinstrahlung: Lange Sonneneinstrahlung kann die Augen schädigen und Augenflimmern hervorrufen.
  • Exposition gegenüber Chemikalien: Bestimmte Chemikalien, wie z. B. Reinigungsmittel und Lösungsmittel, können die Augen reizen und Augenflimmern verursachen.
  • Rauchen: Nikotin verengt die Blutgefäße in den Augen, was zu Augenflimmern führen kann.

Medikamente und Substanzen

  • Bestimmte Medikamente: Einige Medikamente, wie z. B. Antidepressiva und Antipsychotika, können als Nebenwirkung Augenflimmern verursachen.
  • Drogenmissbrauch: Der Konsum von Drogen wie Kokain und Amphetaminen kann die Augen schädigen und Augenflimmern verursachen.

Augenbedingte Ursachen

  • Migräne: Migräne-Kopfschmerzen können mit Augenflimmern einhergehen.
  • Netzhautablösung: Eine Netzhautablösung ist ein medizinischer Notfall, der zu Augenflimmern und einem vollständigen Sehverlust führen kann.
  • Glaskörperabhebung: Bei diesem Zustand löst sich die gelartige Füllung des Glaskörpers vom hinteren Teil des Auges, was zu Augenflimmern führen kann.
  • Makuladegeneration: Diese Augenerkrankung betrifft den Teil der Netzhaut, der für das zentrale Sehen verantwortlich ist, und kann Augenflimmern verursachen.

Wann solltest du einen Arzt aufsuchen?

Augenflimmern ist in der Regel eine harmlose Erscheinung, die von selbst wieder verschwindet. In einigen Fällen kann es jedoch ein Anzeichen für eine zugrunde liegende Erkrankung sein. Daher ist es wichtig zu wissen, wann du einen Arzt aufsuchen solltest.

Häufige Gründe für einen Arztbesuch

  • Wenn das Augenflimmern häufig auftritt oder anhält: Wenn du häufiger oder länger als gewöhnlich Augenflimmern hast, solltest du einen Arzt aufsuchen, um eine zugrunde liegende Ursache auszuschließen.
  • Wenn das Augenflimmern von anderen Symptomen begleitet wird: Wenn du neben dem Augenflimmern auch andere Symptome hast, wie z. B. Kopfschmerzen, Schwindel oder Sehverschlechterung, solltest du einen Arzt aufsuchen. Diese Symptome können auf eine ernstere Erkrankung hinweisen.
  • Wenn das Augenflimmern dein Sehvermögen beeinträchtigt: Wenn das Augenflimmern stark genug ist, um dein Sehvermögen zu beeinträchtigen, solltest du sofort einen Arzt aufsuchen. Dies kann ein Zeichen für eine ernsthafte Netzhauterkrankung sein.
  • Wenn du Risikofaktoren hast: Wenn du Risikofaktoren für Augenflimmern hast, wie z. B. Bluthochdruck, Diabetes oder Migräne, solltest du einen Arzt aufsuchen, um die Ursache zu ermitteln und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Wann du sofort einen Arzt aufsuchen solltest

In einigen Fällen ist es wichtig, sofort einen Arzt aufzusuchen, wenn du Augenflimmern hast. Dazu gehören:

  • Wenn das Augenflimmern plötzlich auftritt und mit Schmerzen verbunden ist.
  • Wenn das Augenflimmern von Sehverlust begleitet wird.
  • Wenn du Migräne-Anfälle mit Augenaura hast.
  • Wenn du einen Schlaganfall oder einen transienten ischämischen Anfall (TIA) hattest.

Wenn du dir unsicher bist, ob du einen Arzt aufsuchen solltest, wende dich bitte an deinen Hausarzt oder gehe in eine Notaufnahme.

Diagnose von Augenflimmern

Wenn du Symptome von Augenflimmern bemerkst, ist es wichtig, einen Arzt aufzusuchen. Sie werden eine vollständige Anamnese erheben und eine Augenuntersuchung durchführen, um festzustellen, ob ein zugrunde liegendes Problem vorliegt.

Test zur Diagnose von Augenflimmern

Folgende Tests können durchgeführt werden, um Augenflimmern zu diagnostizieren:

Sehschärfetest: Dieser Test misst deine Fähigkeit, Objekte in verschiedenen Entfernungen zu sehen.

Spaltlampenuntersuchung: Bei dieser Untersuchung verwendet der Arzt ein spezielles Mikroskop (Spaltlampe), um die Vorderseite des Auges, einschließlich der Hornhaut, Pupille und Linse, zu betrachten.

Fundusuntersuchung: Bei dieser Untersuchung wird der hintere Teil des Auges, einschließlich der Netzhaut, Makula und des Sehnervs, mit einem Ophthalmoskop betrachtet.

Fluoreszein-Angiographie: Bei diesem Test wird ein Farbstoff in eine Armvene injiziert, der durch die Blutgefäße des Auges fließt. Dann werden Bilder des Auges aufgenommen, um nach beschädigten oder undichten Blutgefäßen zu suchen.

Optische Kohärenztomographie (OCT): Bei diesem Test werden hochauflösende Querschnittsbilder der Netzhaut aufgenommen, um Anomalien wie Schwellungen oder Flüssigkeitsansammlungen festzustellen.

Ursachen für Augenflimmern identifizieren

Sobald Augenflimmern diagnostiziert wurde, wird der Arzt versuchen, die zugrunde liegende Ursache zu ermitteln. Dies kann Folgendes umfassen:

  • Überprüfen deiner Krankengeschichte auf mögliche Risikofaktoren
  • Erfragen deiner aktuellen Medikamente
  • Durchführung weiterer Tests, wie z. B. Blutuntersuchungen oder neurologische Untersuchungen

Durch eine sorgfältige Diagnose kann dein Arzt die Ursache deines Augenflimmerns feststellen und die effektivste Behandlung empfehlen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Augenflimmern

Wenn du an Augenflimmern leidest, gibt es eine Reihe von Behandlungsmöglichkeiten, die du in Betracht ziehen kannst. Die beste Behandlung hängt von der zugrunde liegenden Ursache deines Augenflimmerns ab.

Medikamentöse Behandlung

In einigen Fällen kann dein Arzt dir Medikamente verschreiben, um die Symptome des Augenflimmerns zu lindern. Dazu können folgende Medikamente gehören:

  • Betablocker: Diese Medikamente werden oft bei Herzerkrankungen eingesetzt und können auch dazu beitragen, Augenflimmern zu verringern.
  • Kalziumkanalblocker: Diese Medikamente werden ebenfalls häufig bei Herzerkrankungen eingesetzt und können helfen, die Blutgefäße zu entspannen und den Blutdruck zu senken, was Augenflimmern lindern kann.

Chirurgische Behandlung

Wenn Medikamente dein Augenflimmern nicht lindern, kann eine Operation eine Option sein. Es gibt verschiedene Arten von Operationen, die zur Behandlung von Augenflimmern eingesetzt werden können, darunter:

  • Katheterablation: Bei diesem Verfahren wird ein Katheter in ein Blutgefäß eingeführt und zur Herzstelle geführt, die das Augenflimmern verursacht. Der Katheter sendet dann Energiestöße aus, um das Gewebe zu zerstören, das das Augenflimmern verursacht.
  • Maze-Eingriff: Dieser Eingriff wird am offenen Herzen durchgeführt und beinhaltet die Erstellung eines Musters von Einschnitten im Herzgewebe, um die elektrischen Impulse zu blockieren, die Augenflimmern verursachen.

Lebensstiländerungen

Neben Medikamenten und Operationen kannst du auch einige Änderungen in deinem Lebensstil vornehmen, um Augenflimmern zu lindern. Dazu können folgende Maßnahmen gehören:

  • Stress reduzieren: Stress kann Augenflimmern auslösen. Versuche, Techniken zur Stressreduzierung wie Yoga, Meditation oder tiefes Atmen zu praktizieren.
  • Alkohol- und Koffeinkonsum einschränken: Alkohol und Koffein können Augenflimmern verschlimmern. Versuche, deinen Konsum dieser Substanzen zu reduzieren oder ganz darauf zu verzichten.
  • Ausreichend Schlaf bekommen: Müdigkeit kann Augenflimmern auslösen. Sorge für ausreichend Schlaf, in der Regel 7-8 Stunden pro Nacht.
  • Regelmäßige Bewegung: Regelmäßige Bewegung kann helfen, das Herz gesund zu halten und Augenflimmern vorzubeugen.

Hausmittel gegen Augenflimmern

Zusätzlich zu medizinischen Behandlungen gibt es eine Reihe von Hausmitteln, die du anwenden kannst, um die Symptome von Augenflimmern zu lindern.

Augenruhe

Eine der wirksamsten Maßnahmen gegen Augenflimmern ist es, deine Augen zu schonen.

  • Begrenzung der Bildschirmzeit: Verbringe nicht zu viel Zeit vor Bildschirmen, einschließlich Fernsehern, Computern und Smartphones.

  • Regelmäßige Pausen: Mache alle 20 Minuten eine 20-sekündige Pause, in der du deinen Augen Entspannung gönnst. Blicke dabei auf einen entfernten Gegenstand oder schließe deine Augen für ein paar Minuten.

  • Dunkle Umgebung: Wenn du in einer dunklen Umgebung bist, werden die Augen weniger belastet. Versuche, das Lesen oder Arbeiten bei schlechten Lichtverhältnissen zu vermeiden.

  • Augentropfen: Künstliche Tränen oder befeuchtende Augentropfen können helfen, trockene Augen zu lindern, die zu Augenflimmern beitragen können.

Entspannungstechniken

Stress kann Augenflimmern verschlimmern. Deshalb ist es wichtig, Stress zu reduzieren:

  • Yoga oder Meditation: Diese Aktivitäten können helfen, Stress abzubauen und die Durchblutung zu verbessern, was Augenflimmern vorbeugen kann.

  • Warme Kompressen: Lege eine warme Kompresse über deine Augen, um Verspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.

  • Ausreichend Schlaf: Wenn du müde bist, sind deine Augen möglicherweise anfälliger für Flimmern. Achte auf eine ausreichende Nachtruhe.

Ernährung

Einige Ernährungsumstellungen können ebenfalls helfen, Augenflimmern zu reduzieren:

  • Viel Wasser trinken: Dehydration kann zu trockenen Augen führen, die zu Augenflimmern beitragen.

  • Obst und Gemüse: Obst und Gemüse sind reich an Antioxidantien, die helfen können, Schäden an den Blutgefäßen in den Augen zu reduzieren.

  • Omega-3-Fettsäuren: Omega-3-Fettsäuren sind für die Augengesundheit unerlässlich. Sie können sie aus fettem Fisch wie Lachs oder Makrele oder aus Nahrungsergänzungsmitteln zu dir nehmen.

Vorbeugung von Augenflimmern

Obwohl Augenflimmern nicht immer vermeidbar ist, kannst du bestimmte Maßnahmen ergreifen, um das Risiko von Episoden zu verringern:

Regelmäßige Augenuntersuchungen

Regelmäßige Augenuntersuchungen durch einen Augenarzt oder Optometristen können helfen, zugrunde liegende Augenerkrankungen zu erkennen und zu behandeln, die Augenflimmern verursachen können, wie z. B. Fehlsichtigkeit, Glaukom und Makuladegeneration.

Augenschutz

Trage eine Sonnenbrille im Freien, um deine Augen vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen. Verwende auch eine Schutzbrille bei Aktivitäten, bei denen deine Augen Verletzungen ausgesetzt sein könnten, wie z. B. Sport oder Arbeiten mit Elektrowerkzeugen.

Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln

Bestimmte Nahrungsergänzungsmittel, wie Lutein und Zeaxanthin, können helfen, die Gesundheit deiner Augen zu schützen und das Risiko von Augenflimmern zu verringern. Diese Antioxidantien sind in grünem Blattgemüse wie Spinat und Grünkohl enthalten.

Stressbewältigung

Stress kann Augenflimmern auslösen. Finde gesunde Wege, um Stress zu bewältigen, wie z. B. Yoga, Meditation oder Sport.

Ausreichender Schlaf

Schlafmangel kann die Augen belasten und die Wahrscheinlichkeit von Augenflimmern erhöhen. Achte darauf, jede Nacht genügend Schlaf zu bekommen.

Künstliche Tränen

Wenn du trockene Augen hast, kann die Verwendung von künstlichen Tränen helfen, die Augen zu befeuchten und Beschwerden zu lindern, die zu Augenflimmern beitragen können.

Augentraining

Es gibt bestimmte Augentrainingsübungen, die helfen können, die Augenmuskeln zu stärken und das Sehvermögen zu verbessern. Diese Übungen können das Risiko von Augenflimmern verringern.

Bildschirmzeiten einschränken

Übermäßige Bildschirmzeit kann die Augen belasten und Augenflimmern verursachen. Mach regelmäßige Pausen von Bildschirmen und folge der 20-20-20-Regel: alle 20 Minuten 20 Sekunden lang auf etwas schauen, das 20 Fuß entfernt ist.

Auswirkungen von Augenflimmern auf das Sehvermögen

Augenflimmern kann erhebliche Auswirkungen auf dein Sehvermögen haben und eine Vielzahl von Sehproblemen verursachen, die deine tägliche Routine beeinträchtigen können.

Verschwommenes Sehen

Eines der häufigsten Symptome von Augenflimmern ist verschwommenes Sehen. Dies ist auf die Störung der Netzhaut durch die flimmernden Lichtblitze zurückzuführen. Die Netzhaut ist der lichtempfindliche Teil deines Auges, der Bilder an dein Gehirn sendet. Wenn die Netzhaut durch Augenflimmern gestört wird, kann sie keine scharfen Bilder mehr erzeugen.

Verlust des Gesichtsfelds

Augenflimmern kann auch zu einem Verlust des Gesichtsfelds führen. Dies geschieht, wenn Teile der Netzhaut durch die flimmernden Lichtblitze beschädigt werden. Der Verlust des Gesichtsfelds kann die Fähigkeit beeinträchtigen, Objekte in deinem peripheren Sehen wahrzunehmen, was zu Schwierigkeiten beim Fahren oder Navigieren in überfüllten Umgebungen führen kann.

Nachbilder

Nachbilder sind Bilder, die nach dem Verschwinden des eigentlichen Objekts noch sichtbar sind. Augenflimmern kann dazu führen, dass Nachbilder länger anhalten oder intensiver werden, insbesondere in Situationen mit schwachem Licht. Dies kann ermüdend und störend sein, besonders beim Lesen oder Arbeiten am Computer.

Lichtempfindlichkeit

Augenflimmern kann auch die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Dies liegt daran, dass die flimmernden Lichtblitze die Netzhaut überempfindlich gegenüber Licht machen können. Die Lichtempfindlichkeit kann zu Beschwerden wie Blendung, Tränenfluss und Kopfschmerzen führen.

Doppelbilder

In einigen Fällen kann Augenflimmern zu Doppelbildern führen. Dies geschieht, wenn das Gehirn die Informationen von beiden Augen nicht richtig verarbeiten kann. Doppelbilder können das tägliche Leben erschweren, da sie Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben und beim Bewegen in Räumen mit vielen Objekten verursachen können.

Zusammenhang zwischen Augenflimmern und anderen Erkrankungen

Augenflimmern kann ein Anzeichen für verschiedene zugrunde liegende Erkrankungen sein. Wenn du häufig Augenflimmern erlebst, ist es wichtig, dich von einem Augenarzt untersuchen zu lassen, um die Ursache zu ermitteln.

Migräne

Migräne ist eine häufige neurologische Erkrankung, die mit starken Kopfschmerzen einhergeht. Augenflimmern kann ein Vorbote einer Migräneattacke sein und tritt in der Regel etwa 30 Minuten vor dem Beginn der Kopfschmerzen auf.

Glaukom

Glaukom ist eine Gruppe von Augenerkrankungen, die zu Schäden am Sehnerv führen. Augenflimmern kann ein frühes Anzeichen für ein Glaukom sein, insbesondere wenn es zusammen mit anderen Symptomen wie verschwommenem Sehen, Augenschmerzen und Kopfschmerzen auftritt.

Netzhautablösung

Eine Netzhautablösung tritt auf, wenn sich die Netzhaut, die lichtempfindliche Schicht des Auges, von der darunter liegenden Aderhaut ablöst. Augenflimmern ist ein häufiges Symptom einer Netzhautablösung und erfordert eine sofortige ärztliche Behandlung.

Erkrankungen der Hirngefäße

Erkrankungen der Hirngefäße, wie z. B. Blutgerinnsel oder Aneurysmen, können zu Augenflimmern führen. Dies liegt daran, dass diese Erkrankungen den Blutfluss zum Gehirn und den Augen beeinträchtigen können.

Neurologische Erkrankungen

Einige neurologische Erkrankungen, wie z. B. Epilepsie und Multiple Sklerose, können Augenflimmern als eines ihrer Symptome hervorrufen.

Hinweis: Es ist wichtig zu beachten, dass Augenflimmern nicht immer auf eine zugrunde liegende Erkrankung hinweist. Es kann auch durch harmlose Faktoren wie Stress, Müdigkeit oder Dehydration verursacht werden. Wenn du jedoch häufig oder anhaltendes Augenflimmern erlebst, ist es wichtig, dich von einem Fachmann untersuchen zu lassen, um die Ursache zu ermitteln und eine angemessene Behandlung zu erhalten.

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