Bewegung bei Thrombose: Vorsichtsmaßnahmen und Vorteile

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By Jan

Ursachen und Risikofaktoren der Thrombose

Eine Thrombose ist ein Blutgerinnsel, das sich in einem Blutgefäß bildet und den Blutfluss blockieren kann. Sie kann in Venen (tiefe Venenthrombose, TVT) oder Arterien (arterielle Thrombose) auftreten.

Ursachen

Thrombosen können durch eine Kombination aus folgenden Faktoren verursacht werden:

  • Verlangsamter Blutfluss: Wenn das Blut langsamer fließt, ist es wahrscheinlicher, dass es gerinnt. Dies kann durch langes Sitzen oder Liegen, wie bei langen Reisen oder Krankenhausaufenthalten, verursacht werden.
  • Beschädigte Blutgefäßwände: Schädigungen der Blutgefäßwände durch Verletzungen oder bestimmte Erkrankungen können die Gerinnselbildung auslösen.
  • Hyperkoagulabilität: Dies ist ein Zustand, bei dem das Blut eine erhöhte Neigung zur Gerinnung aufweist. Dies kann durch genetische Faktoren, bestimmte Medikamente oder medizinische Bedingungen verursacht werden.

Risikofaktoren

Die folgenden Faktoren erhöhen das Risiko einer Thrombose:

Nicht modifizierbare Risikofaktoren:

  • Alter: Ältere Menschen haben ein höheres Risiko.
  • Familie: Eine familiäre Vorgeschichte von Thrombosen erhöht das eigene Risiko.
  • Bestimmte genetische Mutationen

Modifizierbare Risikofaktoren:

  • Rauchen: Nikotin schädigt die Blutgefäßwände und erhöht die Blutgerinnung.
  • Fettleibigkeit: Übergewicht erhöht den Druck auf die Venen und kann den Blutfluss verlangsamen.
  • Schwangerschaft: Schwangere Frauen haben ein höheres Risiko für eine Thrombose.
  • Hormontherapie: Östrogenhaltige Medikamente, wie z. B. Antibabypillen, können das Thromboserisiko erhöhen.
  • Krebserkrankungen: Bestimmte Krebsarten und ihre Behandlungen können die Gerinnselbildung fördern.
  • Herzinsuffizienz: Diese Erkrankung kann zu einem verlangsamten Blutfluss und einer erhöhten Gerinnselbildung führen.
  • Rhythmusstörungen: Unregelmäßige Herzschläge können zu Blutgerinnseln im Herzen führen.
  • Varikosen: Geschwollene, geschlängelte Venen können den Blutfluss blockieren und das Risiko einer Thrombose erhöhen.
  • Immobilien: Menschen, die lange Zeit immobilisiert sind, wie z. B. nach einer Operation oder Verletzung, haben ein höheres Risiko.

Symptome einer Thrombose

Eine Thrombose kann verschiedene Symptome hervorrufen, je nachdem, wo sie auftritt. Die häufigsten Anzeichen sind:

Venöse Thrombose (Tiefe Beinvenenthrombose, TVT)

  • Schmerzen: Schmerzen oder Krämpfe in einem Bein, die sich bei Stehen oder Gehen verstärken
  • Schwellung: Schwellung in einem Bein, Knöchel oder Fuß
  • Wärme: Das betroffene Bein fühlt sich warm an
  • Rötung: Das betroffene Bein kann gerötet sein
  • Harte Stellen: Du kannst harte Stellen unter der Haut tasten

Lungenembolie (LE)

  • Kurzatmigkeit: Plötzliche und anhaltende Kurzatmigkeit
  • Truckschmerzen: Schmerzen in der Brust, die sich beim Atmen oder Husten verschlimmern
  • Husten: Husten mit oder ohne Auswurf
  • Herzrasen: Beschleunigter Herzschlag
  • Ohnmacht: Bewusstseinsverlust

Zerebrale Sinusthrombose (ZST)

  • Kopfschmerzen: Starke und anhaltende Kopfschmerzen
  • Sehstörungen: Verschwommenes Sehen, Doppelbilder oder Sehverlust
  • Übelkeit und Erbrechen: Übelkeit und Erbrechen
  • Krampfanfälle: Krampfanfälle
  • Neurologische Ausfälle: Schwäche oder Taubheit auf einer Körperseite, Sprachstörungen oder Koma

Andere Symptome

  • Unerklärliches Fieber: Fieber, dessen Ursache du nicht kennst
  • Müdigkeit: Extreme Müdigkeit
  • Angstzustände: Gefühle von Angst oder Nervosität

Wenn du eines oder mehrere dieser Symptome bemerkst, insbesondere wenn du Risikofaktoren für Thrombosen hast, suche sofort einen Arzt auf. Eine frühzeitige Diagnose und Behandlung kann lebensrettend sein.

Diagnose einer Thrombose

Solltest du den Verdacht haben, an einer Thrombose zu leiden, ist es wichtig, umgehend einen Arzt aufzusuchen. Die Diagnose umfasst in der Regel die Erhebung deiner Anamnese, eine körperliche Untersuchung und verschiedene bildgebende Verfahren.

Anamnese

Dein Arzt wird dich nach deinen Symptomen, deiner Krankengeschichte und Risikofaktoren für Thrombosen fragen. Dazu können gehören:

  • Schmerzen, Schwellungen oder Verfärbungen in einem Arm oder Bein
  • Kurzatmigkeit oder Brustschmerzen (bei einer Lungenembolie)
  • Frühere Thrombosen oder Gerinnungsstörungen bei dir oder in deiner Familie

Körperliche Untersuchung

Bei der körperlichen Untersuchung wird dein Arzt deine Gliedmaßen auf Schwellungen, Druckschmerzhaftigkeit oder Erwärmung untersuchen. Er kann auch deinen Blutdruck und Puls messen, um Anzeichen einer verminderten Durchblutung festzustellen.

Bildgebende Verfahren

Um eine Thrombose zu bestätigen, kannst du verschiedene bildgebende Verfahren benötigen, darunter:

  • Ultraschall (Sonographie): Hierbei handelt es sich um eine schmerzlose Untersuchung, die Schallwellen verwendet, um Bilder der Blutgefäße und des Blutflusses zu erzeugen.
  • Computertomographie (CT-Scan): Dieser Scan verwendet Röntgenstrahlen, um detaillierte Querschnittsbilder deines Körpers zu erstellen.
  • Magnetresonanztomographie (MRT): Dieses Verfahren verwendet starke Magnete und Radiowellen, um Bilder von deinen Blutgefäßen und Geweben zu erstellen.

Bluttests

In einigen Fällen kann dein Arzt Bluttests anordnen, um Gerinnungsstörungen oder andere zugrunde liegende Erkrankungen zu untersuchen, die zu einer Thrombose führen können. Diese Tests können Folgendes umfassen:

  • Blutbild: Dieser Test misst die Anzahl der Blutplättchen und roten Blutkörperchen in deinem Blut.
  • Gerinnungstests: Diese Tests messen die Fähigkeit deines Blutes, zu gerinnen.

Vorteile von Bewegung bei Thrombose

Regelmäßige Bewegung kann für Menschen mit Thrombose erhebliche Vorteile bieten. Hier sind einige der wichtigsten Vorteile:

Verbesserte Durchblutung

Bewegung fördert die Durchblutung, indem sie die Herzfrequenz erhöht und die Blutgefäße weitet. Dies kann helfen, die Bildung von Blutgerinnseln zu verhindern und den Fluss von sauerstoffreichem Blut im ganzen Körper zu verbessern.

Geringeres Risiko von Blutgerinnseln

Studien haben gezeigt, dass regelmäßige Bewegung das Risiko von Blutgerinnseln verringern kann. Dies ist besonders wichtig für Menschen, die ein hohes Risiko für Thrombosen haben, z. B. Personen mit einer Vorgeschichte von Blutgerinnseln oder Personen, die lange Zeit sitzen, wie z. B. Vielflieger oder Berufskraftfahrer.

Verringerte Schwellungen

Bewegung kann helfen, Schwellungen zu reduzieren, die ein häufiges Symptom von Thrombosen sind. Indem du dich bewegst, erhöhst du die Durchblutung, wodurch die überschüssige Flüssigkeit aus dem betroffenen Bereich abgeleitet werden kann.

Verbesserte Beweglichkeit

Bei Thrombose kann es zu Schmerzen und Steifheit in den betroffenen Bereichen kommen. Bewegung kann helfen, die Beweglichkeit zu verbessern, indem sie die Muskeln um die Blutgerinnsel stärkt und die Flexibilität verbessert.

Stärkung des Immunsystems

Regelmäßige Bewegung stärkt das Immunsystem, wodurch du weniger anfällig für Infektionen und Krankheiten wirst. Dies ist besonders wichtig für Menschen mit Thrombose, da Infektionen das Risiko von Blutgerinnseln erhöhen können.

Bessere Lebensqualität

Zusätzlich zu den physischen Vorteilen kann Bewegung auch die allgemeine Lebensqualität verbessern. Sie kann dir helfen, dich energiegeladener und wacher zu fühlen, und kann Stress und Angst reduzieren, die beide Risikofaktoren für Thrombosen sind.

Vorsichtsmaßnahmen bei Bewegung mit Thrombose

Auch wenn Bewegung bei Thrombose zahlreiche Vorteile bietet, sind bestimmte Vorsichtsmaßnahmen zu beachten, um das Risiko von Komplikationen zu minimieren. Bevor du mit einem neuen Bewegungsprogramm beginnst, ist es unerlässlich, deinen Arzt zu konsultieren.

Vermeide plötzliche oder intensive Bewegungen

Plötzliche oder intensive Bewegungen können den Druck in deinen Venen erhöhen und das Thromboserisiko erhöhen. Beginne langsam mit leichten Übungen und steigere die Intensität und Dauer deiner Aktivitäten schrittweise.

Wärme dich richtig auf und dehne dich

Aufwärmen und Dehnen vor und nach dem Training kann dazu beitragen, Muskelverspannungen zu reduzieren und die Durchblutung zu verbessern. Dies kann das Thromboserisiko senken.

Trinke ausreichend Flüssigkeit

Trinke vor, während und nach dem Training ausreichend Wasser oder Sportgetränke. Dehydration kann zu einem dickerem Blut führen, was das Thromboserisiko erhöhen kann.

Vermeide längere Phasen des Sitzens oder Liegens

Wenn du für längere Zeit sitzt oder liegst, wird der Blutfluss in deinen Beinen verlangsamt, was das Thromboserisiko erhöht. Stehe regelmäßig auf und bewege dich, um die Durchblutung aufrechtzuerhalten.

Trage Kompressionsstrümpfe

Kompressionsstrümpfe können dazu beitragen, den Blutfluss in deinen Beinen zu verbessern und das Thromboserisiko zu senken. Es ist wichtig, die richtigen Strümpfe für deine Bedürfnisse zu wählen und sie gemäß den Anweisungen deines Arztes zu tragen (z. B. Sigvaris Thrombose Strumpfhosen).

Überwache deine Symptome

Achte während und nach dem Training auf Symptome wie Schmerzen, Schwellungen oder Verfärbungen in deinen Beinen. Wenn du eines dieser Symptome verspürst, höre sofort mit dem Training auf und suche sofort einen Arzt auf.

Vermeide bestimmte Übungen

Bestimmte Übungen können den Druck in deinen Venen erhöhen und sollten daher vermieden werden, wenn du ein Thromboserisiko hast. Dazu gehören:

  • Sprungübungen (z. B. Seilspringen, Kniebeugen)
  • Krafttraining mit schweren Gewichten
  • Übungen mit lang anhaltender Ständezeit (z. B. Radfahren im Stehen)

Geeignete Bewegungsarten für Menschen mit Thrombose

Bewegung spielt eine entscheidende Rolle bei der Behandlung und Vorbeugung von Thrombosen. Bestimmte Bewegungsarten sind jedoch für Menschen mit Thrombose besonders geeignet, da sie das Risiko weiterer Blutgerinnsel minimieren.

Niedrigintensives Training

  • Gehen: Ein zügiger Spaziergang ist eine ideale Bewegungsform. Beginne mit kurzen Strecken und steigere sie schrittweise.
  • Schwimmen: Der Auftrieb des Wassers verringert den Druck auf deine Venen und Gelenke, wodurch das Training angenehmer wird.
  • Radfahren: Egal, ob du mit einem echten Fahrrad oder einem Ergometer trainierst, Radfahren ist eine weitere gelenkschonende Option.

Hochlagern der Beine

  • Beine hochlegen: Lege deine Beine beim Sitzen oder Liegen auf ein Kissen oder einen Hocker, um den Blutfluss in den Venen zu verbessern.

Übungen zur Wadenpumpe

  • Fußkreisen: Kreisele mit deinen Füßen im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn, um deine Wadenmuskulatur zu aktivieren.
  • Zehenspitzengehen: Hebe dich auf deine Zehenspitzen und senke dich dann wieder ab, um deine Wadenmuskeln zu stärken.

Kompressionstherapie

  • Kompressionsstrümpfe oder -binden: Diese üben Druck auf deine Beine aus und unterstützen den venösen Blutfluss.

Vorsichtsmaßnahmen

  • Konsultiere deinen Arzt: Sprich immer mit deinem Arzt, bevor du mit einem neuen Trainingsprogramm beginnst.
  • Beginne langsam: Steigere die Intensität und Dauer deines Trainings schrittweise, um die Belastung für deine Beine zu verringern.
  • Hydriere ausreichend: Trinke vor, während und nach dem Training viel Flüssigkeit, um Blutgerinnsel zu vermeiden.
  • Achte auf Schmerzen: Wenn du Schmerzen verspürst, höre auf zu trainieren und konsultiere deinen Arzt.

Die Rolle der Kompressionstherapie in Verbindung mit Bewegung

Kompressionstherapie ist eine nicht-invasive Behandlungsoption, die in Verbindung mit Bewegung bei Thrombose eingesetzt werden kann. Sie hilft, den Blutfluss in den Beinen zu verbessern und das Risiko von Blutgerinnseln zu verringern.

Wie funktioniert Kompressionstherapie?

Kompressionsstrümpfe oder -verbände üben Druck auf die Beine aus, wodurch sie die Venen zusammenpressen und den Blutfluss zurück zum Herzen erleichtern. Dies reduziert Schwellungen und Schmerzen und hilft, die Blutgerinnselbildung zu verhindern.

Vorteile der Kompressionstherapie in Verbindung mit Bewegung

Wenn du Kompressionstherapie in Verbindung mit Bewegung anwendest, kannst du:

  • Den Blutfluss in deinen Beinen verbessern
  • Schwellungen und Schmerzen reduzieren
  • Das Risiko von erneuten Blutgerinnseln verringern
  • Deine Mobilität und Lebensqualität verbessern

Wie wähle ich die richtige Kompressionstherapie aus?

Die Auswahl der richtigen Kompressionstherapie ist wichtig, um ihre Wirksamkeit zu gewährleisten. Es gibt verschiedene Typen von Kompressionsstrümpfen und -verbänden mit unterschiedlichen Druckstufen. Konsultiere einen Arzt oder zertifizierten Thrombosetherapeuten, um die richtige Option für dich zu finden.

Wann sollte man Kompressionstherapie anwenden?

Du kannst Kompressionstherapie den ganzen Tag über tragen, insbesondere während des Gehens oder Stehens. Ziehe sie vor dem Aufstehen morgens an und trage sie den ganzen Tag, bis du ins Bett gehst.

Wichtige Hinweise

  • Achte darauf, dass die Kompressionsstrümpfe gut passen und nicht zu eng oder zu locker sind.
  • Wasche deine Kompressionsstrümpfe regelmäßig gemäß den Anweisungen des Herstellers.
  • Vermeide es, Kompressionsstrümpfe über Nacht zu tragen.
  • Wenn du irgendwelche Beschwerden während der Anwendung der Kompressionstherapie verspürst, informiere deinen Arzt oder Therapeuten.

Wann man sich bei Bewegung mit Thrombose ärztlichen Rat einholen sollte

Auch wenn Bewegung bei Thrombose vorteilhaft sein kann, ist es wichtig, auf Anzeichen und Symptome zu achten, die darauf hindeuten, dass du ärztlichen Rat einholen solltest. Konsultiere sofort einen Arzt, wenn du folgende Symptome bemerkst:

Unmittelbare Anzeichen einer Verschlimmerung

  • Plötzliche Zunahme von Schmerzen, Schwellungen oder Wärme in den betroffenen Gliedmaßen
  • Atembeschwerden
  • Brustschmerzen
  • Ohnmacht oder Schwindelgefühl
  • Verfärbung der Haut, die blau oder rot wird

Diese Symptome können auf eine Verschlimmerung der Thrombose oder eine neue Embolie hinweisen und erfordern sofortige medizinische Intervention.

Anhaltende oder sich verschlimmernde Symptome

Auch wenn die Symptome nicht schwerwiegend sind, solltest du einen Arzt aufsuchen, wenn sie anhalten oder sich verschlimmern. Dazu gehören:

  • Ständige Schmerzen oder Schwellungen in den Beinen
  • Empfindlichkeit der betroffenen Bereiche
  • Schwierigkeiten beim Gehen oder Stehen
  • Hautveränderungen, wie z. B. Rötung oder Ekzeme

Andere Bedenken

Neben akuten Symptomen gibt es weitere Gründe, warum du dich bei Bewegung mit Thrombose ärztlichen Rat einholen solltest:

  • Grunderkrankungen: Wenn du an anderen Grunderkrankungen wie Herzinsuffizienz oder Lungenembolie leidest, solltest du einen Arzt konsultieren, bevor du mit einem Bewegungsprogramm beginnst.
  • Medikamente: Einige Medikamente, wie z. B. Blutverdünner, können die Thromboseneigung beeinflussen. Dein Arzt kann dir Ratschläge zu Bewegung und Dosierungen geben.
  • Schwangere Frauen: Schwangere Frauen haben ein erhöhtes Thromboserisiko. Bevor du während oder nach der Schwangerschaft mit Bewegung beginnst, solltest du mit deinem Arzt sprechen.
  • Änderungen im Lebensstil: Wenn du signifikante Änderungen in deinem Lebensstil vornimmst, wie z. B. Gewichtsverlust oder Raucherentwöhnung, solltest du dich an deinen Arzt wenden, um zu besprechen, wie sich diese auf dein Thromboserisiko auswirken können.

Langfristige Auswirkungen von Bewegung auf die Thromboseneigung

Regelmäßige Bewegung kann die Thromboseneigung über einen längeren Zeitraum reduzieren. Hier sind einige langfristige Auswirkungen, die du beachten solltest:

Verbesserte Durchblutung

Bewegung fördert die Durchblutung, wodurch die Wahrscheinlichkeit eines Thrombus sinkt. Durch den erhöhten Blutfluss werden Blutplättchen weniger wahrscheinlich an den Gefäßwänden aneinanderhaften und Gerinnsel bilden.

Erhöhte Fibrinolyse

Fibrinolyse ist der Prozess, bei dem Blutgerinnsel aufgelöst werden. Bewegung erhöht die Produktion von Enzymen, die Fibrin abbauen, wodurch die Auflösung von Blutgerinnseln erleichtert wird.

Reduzierte Entzündung

Entzündungen können zur Bildung von Gerinnseln beitragen. Bewegung hat entzündungshemmende Wirkungen, die helfen, Entzündungen zu reduzieren und die Thromboseneigung zu senken.

Stabilisierung von Blutfettwerten

Bewegung hilft, Blutfettwerte wie Triglyceride und Cholesterin zu stabilisieren. Ungesunde Blutfettwerte können die Thromboseneigung erhöhen, daher kann die Regulierung dieser Werte durch Bewegung dazu beitragen, das Risiko zu verringern.

Gewichtsmanagement

Fettleibigkeit ist ein Risikofaktor für Thrombosen. Bewegung kann dir dabei helfen, ein gesundes Gewicht zu halten oder abzunehmen, was die Belastung für deine Gefäße verringert und das Thromboserisiko senkt.

Tipps zum Erhalt langfristiger Vorteile

  • Integriere regelmäßige körperliche Aktivität in deine Routinetätigkeit.
  • Wähle Aktivitäten, die dir Spaß machen, um dich motiviert zu halten.
  • Beginne langsam und steigere die Intensität und Dauer deiner Aktivität schrittweise.
  • Sprich mit deinem Arzt, bevor du ein neues Trainingsprogramm beginnst, besonders wenn du eine Thrombose hattest.
  • Höre auf deinen Körper und ruhe dich aus, wenn du Schmerzen oder Beschwerden verspürst.

Lebensweise-Anpassungen zur Vermeidung von Thrombosen

Um das Risiko einer Thrombose zu verringern, kannst du verschiedene Anpassungen in deinem Lebensstil vornehmen:

Ernährungsänderungen

Gesunde Ernährung: Eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse und Vollkornprodukten ist, hilft dir, ein gesundes Gewicht zu halten und das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verringern, die zu Thrombosen beitragen können.

Ausreichende Flüssigkeitszufuhr: Trinke täglich viel Wasser, um eine ausreichende Hydratation zu gewährleisten. Dies hilft, das Blut zu verdünnen und das Verklumpen von Blutplättchen zu reduzieren.

Gewichtsmanagement

Übergewicht vermeiden: Übergewicht erhöht das Risiko einer Thrombose. Indem du ein gesundes Gewicht hältst, kannst du das Risiko reduzieren.

Regelmäßige Bewegung

Regelmäßige körperliche Aktivität: Körperliche Aktivität fördert die Durchblutung und beugt Blutgerinnseln vor. Strebe mindestens 150 Minuten moderate Bewegung pro Woche an.

Nikotinkonsum

Raucherentwöhnung: Rauchen schädigt die Blutgefäße und erhöht das Risiko von Thrombosen. Wenn du rauchst, solltest du versuchen, so bald wie möglich aufzuhören.

Alkoholkonsum

Mäßiger Alkoholkonsum: Übermäßiger Alkoholkonsum kann das Risiko einer Thrombose erhöhen. Begrenze deinen Alkoholkonsum auf moderate Mengen, wenn du trinkst.

Thrombose-Strümpfe

Thrombose-Strümpfe: Diese speziell angefertigten Strümpfe üben Druck auf die Beine aus und fördern so die Durchblutung. Sie können das Risiko einer Thrombose bei Personen mit hohem Risiko verringern.

Blutverdünner

Blutverdünner: In einigen Fällen kann dein Arzt bei hohem Thromboserisiko Blutverdünner verschreiben. Diese Medikamente helfen, Blutgerinnsel zu verhindern.

Indem du diese Änderungen in deinen Lebensstil einbaust, kannst du dein Thromboserisiko erheblich verringern und deine allgemeine Gesundheit verbessern.

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